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DAS BRAND ALS KUNST AM BAU

Während der Planungsphase von ag4 zur Medienfassade für T-Mobile wurde von mir der Kontakt zu dem Planungsamt Bonn aufgebaut und dort das Projekt beschrieben. Es war dem Planungsamt wichtig, dass an diesem Ort keine direkte Werbung geschaltet wird. Dies wurde mit T-Mobile diskutiert mit dem Ergebnis, dass die Bespielung in erster Linie die Unternehmenskultur von T-Mobile mit künstlerischen Mitteln darstellen soll. Dadurch konnte die Stadt die Medienfassade als Kunst am Bau einordnen.
Genehmigt wurde auch die Schaltung von Informationen zu den Events, die in dem Forum, das sich hinter der Medienfassade befindet.
Um die Sorge um eine Verkehrsgefährdung zu zerstreuen, erstellte Prof. Erke unter unserer Leitung eine wahrnehmungspychologische Analyse, die dann z.B. Sportevents von T-Mobile nicht mit Lifebildern auf der Medienfassade begleitet werden dürfen. Solche Regelungen sorgen bei allen Beteiligten für klare Verhältnisse.

Es kam zu einem Bauantrag für eine Sonderkonstruktion, der historisch der erste Bauantrag ist, mit dem eine Softwarestruktur festgeschrieben wurde.

ag4 war der Generalunternehmer der Transparenten Medienfassade für T-Mobile.