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Vorgeschichte

1991 gründetete ich (Architekt) mit Harald Singer (Regisseur) und Reinhard Lepel (Architekt) in Köln die ag4: Arbeitsgemeinschaft für 4-dimensionales Bauen. ag4 entwickelte sich rasch zur einer Gruppe mit einer vielschichtigen Interdisziplinarität. Eine spannende Zeit, aber nicht immer mit wirtschaftlichem Erfolg gekrönt. 1997 kam der Betriebswirt Ralf Müller dazu und gemeinsam wurde ag4 mediatecture company aufgebaut, die sich zu einem Generalunternehmen für mediatektonische Projekte entwickelte. Ab 2003 führten Ralf Müller und ich allein die ag4 mediatecture company. 2005 gründeten wir zusätzlich die ag4 media facade GmbH.

Neuorientierung ab 2009

Die herausragende Aufgabe für einen Mediatekten liegt in der Vermittlung unserer komplexen Lebenswelt in konkrete Lebensräume. ag4 hat sich dieser Herausforderung immer gestellt, parallel wurden aber unternehmerische Strukturen zur Umsetzung der Projekte in der Gesamtverantwortung notwendig. Die erfolgreiche und weltweite Etablierung der Produkte für Medienfassaden war ein guter Zeitpunkt für Ralf Müller und mich, uns für das Erreichte zu beglückwünschen und uns aufzuteilen. Deswegen orientiere ich mich nach 18 Jahren ag4 neu und stelle mich mit einem typischen Paradoxon unserer Zeit auf: Arbeiten in einer Nische, dies aber als Generalist - und wieder offen für kreative Abenteuer und Kooperationen.

Arbeitsweise

Bei mediatektonischen Projekten kann die räumliche Konstruktion nicht von den medialen Inhalten getrennt werden. Ich erarbeite Konzepte, die von Anfang an beide Bereiche einbeziehen. Die stark interdisziplinäre Ausrichtung von ag4 hat mich mit einem fachlichen und handwerklichen Rüstzeug versehen, die weit über meinen erlernten Beruf geht. So lösen sich für mich die Grenzen zwischen Gestaltung, Technologieentwicklung, Konzeptarbeit und systemischer Beratung auf.